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Um die aktualisierten Fragen und Antworten bezüglich des neuen Coronavirus COVID-19, der Symptome, der Übertragungsart, der Vorbeugung und Behandlung sowie der Reise und Rückkehr nach Italien zu konsultieren, empfehlen wir Ihnen, die Website des Gesundheitsministeriums zu besuchen, indem Sie HIER KLICKEN
Nachstehend finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen im Zusammenhang mit den Unternehmenstätigkeiten und den bestehenden Arbeitsverhältnissen.

BEREICH UMWELT UND SICHERHEIT

Welche offiziellen Quellen gibt es, denen man die aktualisierten und offiziellen Nachrichten hinsichtlich der Verbreitung des Coronavirus entnehmen kann? Wo finde ich Aktualisierungen zu den offiziellen Maßnahmen?

Die offiziellen Informationen sind auf der Website des Gesundheitsministeriums und auf der Website der Farnesina (Italienisches Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit) verfügbar:
Gesundheitsministerium: http://www.salute.gov.it/nuovocoronavirus
Farnesina: http://www.viaggiaresicuri.it/

Welche Maßnahmen können Unternehmen auf der organisatorischen Ebene ergreifen, um dem Risiko der Verbreitung des Virus zu begegnen?

Wie in Artikel 1 Absatz 7 Buchstabe d) festgelegt, sind Unternehmen verpflichtet, Sicherheitsprotokolle zur Vermeidung der Krankheitsübertragung zum Einsatz kommen zu lassen. Am 14. März wurde ein gemeinsames Protokoll zur Regelung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 am Arbeitsplatz zwischen den Sozialpartnern und den zuständigen Ministerien erstellt, anschließend ist eine Erläuterung ausgearbeitet und den Mitgliedsunternehmen der Entwurf eines Handlungsprotokolls zur Verfügung gestellt worden.

Ist es notwendig, jedem Mitarbeiter eine Schutzmaske zur Verfügung zu stellen?

Die Verwendung einer Atemschutzmaske (Klasse FFP2 oder FFP3) wird sowohl von der Weltgesundheitsorganisation als auch vom Gesundheitsministerium nur dann empfohlen, wenn der Verdacht besteht, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, und wenn klassischen Grippe- oder Erkältungssymptome vorliegen oder wenn Sie mit einer Person mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion in Kontakt kommen müssen (Vorsorgeprinzip).

Gibt es für Unternehmen schnelle und leicht einsetzbare Erkennungssysteme zur Kontrolle von Mitarbeitern oder Besuchern?

Derzeit gibt es keine Schnelltests auf dem Markt, mit Hilfe derer das Virus festgestellt werden kann. Es kann jedoch mit Fernmessgeräten die Körpertemperatur ermittelt werden.

Was ist im Falle der Rückkehr eines Arbeitnehmers aus China oder anderen als gefährdet eingestuften Gebieten zu tun?

In Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe i des Gesetzesdekrets Nr. 6 vom 23.02.2020 ist vorgesehen, dass Personen, die nach dem 24.02. aus Gebieten, die von der WHO als Risikogebiete eingestuft wurden, nach Italien eingereist sind, diesen Umstand an die Abteilung Öffentliche Gesundheit der zuständigen Gesundheitsbehörde des Landes melden müssen, die die mögliche Einführung einer treuhänderischen Maßnahme für den Aufenthalt zu Hause mit aktiver Überwachung prüft. In den Richtlinien der Region Emilia Romagna wird diese Verpflichtung auf den Personenkreis ausgeweitet, der sich nach dem 24.02 und bis zum 9.3. in Gebiete der zuvor festgelegten „roten Zone“ aufgehalten hat. Der Arbeitgeber darf dem Arbeitnehmer bis zum Ende des Zeitraums der aktiven Überwachung mit Aufenthalt zu Hause (14 Tage) keinen Zugang zum Unternehmen gewähren.

Kann das Virus über Lebensmittel übertragen werden?

Normalerweise werden Atemwegserkrankungen nicht über Lebensmittel übertragen, trotz allem sind diese unter Beachtung der guten Hygienepraxis und unter Vermeidung des Kontakts zwischen rohen und gekochten Lebensmitteln zu handhaben. (Quelle: Gesundheitsministerium)

Besteht die Gefahr, sich beim Umgang mit Waren aus den betroffenen Gebieten mit dem Virus zu infizieren?

Die WHO hat erklärt, dass Personen, die Pakete aus den betroffenen Gebieten erhalten, nicht gefährdet sind, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, da das Virus auf Oberflächen nicht lange überleben kann.

Was versteht man unter „engem Kontakt“?

Auf der Grundlage der vom regionalen Gesundheitsdienst zur Verfügung gestellten Hinweise werden „enge Kontakte“ begriffen als jene Personen, die eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:

  • eine Person, die dasselbe Haus bewohnt wie ein COVID-19-Fall;
  • eine Person, die direkten physischen Kontakt zu einem COVID-19-Fall gehabt hat (zum Beispiel durch einen Händedruck);
  • eine Person, die ungeschützten direkten Kontakt mit den Sekreten eines COVID-19-Falles gehabt hat (zum Beispiel durch das Berühren gebrauchter Papiertaschentücher mit bloßen Händen);
  • eine Person, die direkten Kontakt (von Angesicht zu Angesicht) zu einem COVID-19-Fall gehabt hat, deren Abstand zueinander geringer als 2 Meter war und dies über einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten;
  • eine Person, die in einem geschlossenen Raum (zum Beispiel einem Klassenzimmer/einer Aula, einem Besprechungsraum, einem Wartezimmer) mit einem COVID-19-Fall gewesen ist und dies länger als 15 Minuten und in einem Abstand von weniger als 2 Metern;
  • eine Person, die einem COVID-19-Fall gegenüber direkte Hilfe leistet, oder Laborpersonal, das Proben bei einem COVID-19-Fall entnehmen darf und dies ohne die empfohlene PSA oder unter Verwendung von ungeeigneter PSA vornimmt;
  • eine Person, die mit dem Flugzeug in derselben oder zwei Reihen vor oder nach einem COVID-19-Verdachtsfall gereist ist.
Wie sollte man sich verhalten, wenn es unter den Mitarbeitern eines Unternehmens einen Fall von „engem Kontakt“ gibt?

Zunächst wird daran erinnert, dass der Arbeitnehmer seinen Namen, seine Adresse und seine Telefonnummer über die regionale gebührenfreie Nummer 800033033 anzugeben oder der Abteilung Öffentliche Gesundheit der zuständigen AUSL zu hinterlassen hat, wobei er seinen Status als „enger Kontakt“ angibt.
Das Personal der Abteilung Öffentliche Gesundheit der zuständigen AUSL nimmt die Mitteilung auf und ergreift alle für den Fall notwendigen Gesundheitsmaßnahmen, die in der Regel eine Quarantäne mit aktiver Überwachung von 14 Tage beinhalten.
Sollte der Arbeitgeber erfahren, dass einer seiner Angestellten ein „enger Kontakt“ ist und keine entsprechende Mitteilung gemacht hat, muss er diesen auffordern, den Kontakt mit anderen Personen/Arbeitnehmern zu vermeiden, den Arbeitsplatz zu verlassen, um sich in häusliche Quarantäne zu begeben, und baldmöglichst seinen Hausarzt oder die Abteilung Öffentliche Gesundheit der zuständigen Gesundheitsbehörde AUSL davon zu unterrichten.
Die anderen Arbeitnehmer, die in der Nähe von „engen Kontaktfällen“ gearbeitet haben, müssen keinen besonderen Überwachungsmaßnahmen unterzogen werden, es ist jedoch das Auftreten von Symptomen im Zusammenhang mit der Entwicklung von COVID-19 zu überprüfen.
Nur in dem Fall, dass der vom Arbeitsplatz entfernte und in häuslicher Isolation befindliche Arbeitnehmer positiv auf eine COVID-19-Infektion getestet wird, sollte die Unternehmensleitung die Namen der Mitarbeiter sammeln, die in seiner Nähe gearbeitet haben, um sie den Gesundheitsbehörden im Bedarfsfall zur Verfügung zu stellen, da in all diesen Fällen weitere „direkte Kontakte“ auftreten könnten.
Bei einer Mitteilung über ein positives Testergebnis des Arbeitnehmers, bei dem der Abstrich vorgenommen wurde, wird das Unternehmen von der Abteilung Öffentliche Gesundheit zwecks Untersuchung der epidemiologischen Situation und der Erwägung einer aktiven Überwachung kontaktiert.

Was versteht man unter „Verdachtsfall“?

Auf Grundlage der Indikationen des regionalen Gesundheitsdienstes gilt als „Verdachtsfall“ eine Person mit akuter Atemwegsinfektion (plötzliches Auftreten von mindestens einem der folgenden Symptome: Fieber, Husten, Atembeschwerden, unabhängig davon, ob diese Person im Krankenhaus behandelt werden wollte oder nicht und die ferner in den 14 Tagen vor Auftreten der Symptome mindestens eine der folgenden Bedingungen vorgelegen hat:

  • Reisen oder Aufenthalt in China bzw. in anderen Ländern mit hoher Ansteckungsgefahr;
  • enger Kontakt mit einem wahrscheinlichen oder bestätigten Fall einer COVID-19-Infektion;
  • Beschäftigung in oder Besuch einer Gesundheitseinrichtung, in die Patienten mit einer COVID-19-Infektion eingewiesen wurden.

Das bloße Auftreten von grippeähnlichen Symptomen (Husten, Niesen, Fieber usw.) bei einem Arbeitnehmer reicht nicht aus, um diesen als „Verdachtsfall“ zu klassifizieren, es ist jedoch angebracht, dass der Arbeitgeber ihn auffordert, den Arbeitsplatz zu verlassen und sich zu Untersuchungszwecken mit seinem Hausarzt in Verbindung zu setzen.

Ist es bei den derzeitigen Einschränkungen der Freizügigkeit von Personen möglich, Geschäftsreisen zu unternehmen? Wird eine spezielle Bescheinigung benötigt?

In Italien gibt es keine Einschränkungen der Freizügigkeit von Personen aus Arbeitsgründen. Die einzige Ausnahme bildet die Hauptstadt der Region und der Ortsteil Ganzanigo in der Gemeinde Medicina. Es reicht aus, die Selbstbescheinigung zur Bewegungsfreiheit mitzubringen. Wir empfehlen jedoch, sich vom Unternehmen zusätzlich eine Erklärung ausstellen zu lassen, in der der Grund für den Ortswechsel angegeben ist.

Bedeuten Reinigung und Desinfektion von Umgebungen dasselbe?

Nein, es handelt sich um zwei unterschiedliche Dinge. Bei der Desinfektion werden spezielle Produkte (die vom Gesundheitsministerium angegeben wurden) verwendet, die für die Beseitigung des Virus geeignet sind (z. B.: hydroalkoholisch, besser 70 %ig, oder auf Chlorbasis) sowie spezifische Technologien, die darauf abzielen, das Virus in der Arbeitsumgebung direkt zu beseitigen. Aktuell kann der Desinfektionsprozess nicht zertifiziert werden. Angesichts dieses Notstands müssen gründliche Desinfektionsmaßnahmen geplant werden.

Ist das Temperaturmessen bei Arbeitnehmern am Eingang Pflicht?

Beim Betreten der Räumlichkeiten des Unternehmens ist es möglich, aber nicht zwingend erforderlich, die Temperatur zu messen, ohne dass diese Angabe auf der Grundlage des Erlasses des Ministerpräsidenten vom 11. März 2020 aufgezeichnet werden muss. Falls die Aufzeichnung solcher Daten erforderlich ist, müssen Hinweise für die Verarbeitung der sensiblen Daten bereitgestellt werden. (Online-Format Website Confindustria Emilia).

Muss der Betrieb schließen, wenn ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Nein, zunächst muss die Ausl die engen und direkten Kontakte, die die positiv auf das Coronavirus getestete Person hatte, ausfindig machen und für diese eine präventive Quarantäne verordnen.

Wenn die Arbeitnehmer einen Abstand von 1 Meter einhalten, müssen sie dann eine Maske tragen?

Nein, wenn Sie während des gesamten Arbeitstages immer den gesetzlich vorgeschriebenen Abstand einhalten können, besteht keine Verpflichtung zum Tragen der Maske.

Für weitere Informationen und Unterstützung können Sie sich an den Bereich Umwelt und Sicherheit der Confindustria Emilia wenden. Über den obigen Link finden Sie die direkten Ansprechpartner für alle Mitarbeiter des Bereichs.der Confindustria Emilia wenden.

BEREICH HUMAN RESSOURCES - ARBEITSBEZIEHUNGEN

Wie lässt sich der Coronavirus-Notstand mit der Erwerbstätigkeit vereinen?

In dieser Phase muss auf der Grundlage der Maßnahmen, Protokolle und Empfehlungen folgendermaßen gehandelt werden:

  • Desinfektion der Arbeitsumgebungen und Befolgen der Richtlinien für den Gesundheitsschutz.
  • Anwendung der Sicherheitsprotokolle zur Vermeidung der Krankheitsübertragung.
  • Einschränkung der Ortswechsel innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
  • Was Geschäftsreisen betrifft, sind:

- Reisen von Firmenpersonal aus und in Quarantänegebiete zu verbieten und zu streichen.
- jene Reisen aus und in Zonen, die an Quarantänegebiete angrenzen, einzuschränken
- wirksame Reiserisikorichtlinien, d. h. spezifische Verfahren für die Verwaltung/Genehmigung von Reisen in potenzielle Risikogebiete vorzubereiten und umzusetzen.

  • Einschränkung des Zugangs zu Gemeinschaftsräumen.
  • Bestimmen Sie absolut erforderliche Tätigkeiten und setzen Sie jene aus, die als unwesentlich betrachtet werden, und behelfen Sie sich mit:

Smart Working
Sobald die organisatorischen Verfahren ermittelt sind, die es ermöglichen, das Smart Working für möglichst viele Arbeitnehmer zuzulassen, sofern diese Verfahren mit den Merkmalen der Leistungserbringung vereinbar sind, ist es möglich, das Smart Working für die Geltungsdauer des per Beschluss des Ministerrats vom vom 31. Januar 2020 ausgerufenen Notstands (sechs Monate ab dem Datum der Anordnung) in vereinfachter Weise zu starten, was unter diesen Umständen nicht von der Unterzeichnung der normalerweise vorgesehenen Einzelvereinbarungen abhängt. Um wegen des Notstands durch das Covid-19-Virus mit dem Smart Working, das über das vorgeschriebene telematische Informationsverfahren über die Website cliclavoro.gov.it aktivierbar ist, schneller beginnen zu können, werden die Vereinbarungen durch eine Selbstbescheinigung ersetzt, in der bestätigt wird, dass sich das Smart Working auf eine Person bezieht, die zu einer der Risikobereiche gehört. Im Feld „Datum der Vertragsunterzeichnung“ ist das Datum des Beginns des Smart Workings anzugeben. Dem Arbeitnehmer sind die vorgeschriebenen Gesundheits- und Sicherheitsinformationen über das auf der INAIL-Website verfügbare Schema zur Verfügung zu stellen.   Gemäß Art. 39 des Gesetzesdekrets 18/2020 haben Angestellte mit Behinderungen, die in Artikel 3 Absatz 3 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 geregelt sind, oder Angestellte, zu deren Haushalt eine Person mit Behinderungen gehört, welche in Artikel 3 Absatz 3 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 geregelt sind, bis zum 30. April 2020 das Recht, ihre Arbeitsleistung in Form des Smart Workings zu erbringen, sofern diese Form der Leistungserbringung mit den Leistungsmerkmalen übereinstimmt.

  • Es sind Anreize zu schaffen für

Urlaub, Zeitkonten oder andere durch die Tarifverhandlungen vorgesehene Instrumente.

  • Aktivierung von

verfügbaren Maßnahmen zur sozialen Abfederung:

Mit dem Gesetzesdekret Nr. 18/202, dem sogenannten: „CURA ITALIA“ sind besondere Maßnahmen der sozialen Abfederung auf das gesamte Staatsgebiet ausgeweitet worden, womit eine umfangreiche Möglichkeit des Zurückgreifens auf die Lohausgleichskasse, auf die normale Lohnergänzung, für diejenigen, die im FIS oder dem bilateralen Solidaritätsfonds eingeschrieben sind bzw. auf die außerordentliche Lohausgleichskasse für praktisch alle Arbeitnehmer geschaffen wurde, wobei die Einschränkung oder Einstellung der Tätigkeit mit dem „Notstand durch COVID 19“ begründet wird.

Lohnausgleichskasse
Unternehmen, die im Hinblick auf die soziale Absicherung dem Industriesektor zugeordnet werden,- können beim INPS einen Antrag für Zeiträume ab dem 23. Februar 2020, mit Bezug auf den „Notstand COVID-19“, bis zum Ende des vierten Monats nach dem Monat, in dem der Zeitraum der Aussetzung oder Einschränkung der Arbeit begann, und für einen Zeitraum von maximal 9 Wochen, auf jeden Fall aber bis August 2020, stellen.;
- sind von der Einhaltung von Artikel 14 des Gesetzesdekrets Nr. 148/2015 sowie von der Einhaltung der Bedingungen des in Artikel 15 vorgesehenen Verfahrens für die Bewilligung von Leistungen befreit, unbeschadet der Information, Beratung und gemeinsamen Überprüfung, die ebenfalls innerhalb von drei Tagen nach der vorangegangenen Mitteilung auf elektronischem Wege durchgeführt werden müssen.
Die genehmigten Zeiträume werden als neutral betrachtet, d. h. im Hinblick auf die zeitliche Begrenzung der maximalen Ausschöpfung der sozialen Abfederungsmaßnahmen, wie sie in der oben genannten Gesetzesverordnung  D.Lgs.vorgesehen ist, nicht angerechnet, auch finden die Bestimmungen für Zusatzbeiträge und die Erfordernis 90 Tage im Betrieb beschäftigt gewesen zu sein, keine Anwendung. 
Die betroffenen Arbeitnehmer müssen beim Arbeitgeber, der den Antrag stellt, am 23. Februar 2020 angestellt sein

Ordentlicher Lohnausgleich (Lohnausgleichsfonds FIS)
Unternehmen, die zu Sektoren gehören, die nicht unter die Bestimmungen zum Lohnausgleich fallen und beim außerordentlichen Zusatzfonds - FIS - INPS eingeschrieben sind- können im Jahr 2020 einen Antrag auf ordentlichen Lohnausgleich für Zeiträume ab dem 23. Februar 2020, unter Bezugnahme auf den „Notstand COVID-19“, bis zum Ende des vierten Monats nach dem Monat, in dem der Zeitraum der Aussetzung oder Einschränkung der Arbeit begann, und für einen Zeitraum von maximal 9 Wochen, auf jeden Fall aber bis August 2020, stellen.;
- sind von der Einhaltung der in Artikel 14 des Gesetzesdekrets  148/2015 vorgesehenen Bestimmungen befreit und von der Einhaltung der in Artikel 30 Abs. 2 des Gesetzesdekrets Nr. 148/2015 vorgesehenen Fristen für die Einreichung von Anträgen auf Bewilligung von Leistungen ausgenommen, unbeschadet der Information, Beratung und gemeinsamen Überprüfung, die ebenfalls innerhalb von drei Tagen nach der vorangegangenen Mitteilung auf elektronischem Wege durchgeführt werden müssen.
Die genehmigten Zeiträume werden als neutral betrachtet, d. h. im Hinblick auf die zeitliche Begrenzung der maximalen Ausschöpfung der sozialen Abfederungsmaßnahmen, wie sie in der oben genannten Gesetzesverordnung  D.Lgs.vorgesehen ist, nicht angerechnet, auch finden die Bestimmungen für Zusatzbeiträge keine Anwendung.
Auf das Jahr 2020 beschränkt gilt die in Artikel 29 Abs. 4, zweiter Satz des Gesetzesdekrets Nr. 148/2015 angeführte Unternehmensobergrenze nicht für den gewöhnlichen Lohnausgleich.
Im Hinblick auf die Arbeitnehmer muss keine Beschäftigung von 90 Tagen vorliegen.
Die betroffenen Arbeitnehmer müssen am 23. Februar 2020 bei den Arbeitgebern, die die Leistung beantragen, beschäftigt sein.

Unternehmen, die zu Sektoren gehören, die nicht unter die Bestimmungen zum Lohnausgleich fallen und beim außerordentlichen Zusatzfonds - FIS - INPS eingeschrieben sind und durchschnittlich mehr als 5 Mitarbeiter beschäftigen:
- können die Gewährung des gewöhnlichen Lohnausgleichs für Arbeitnehmer beantragen, der auf die oben genannten Zeiträume und auf das Jahr 2020 begrenzt ist, und in Form einer direkten Auszahlung der Leistung durch das INPS.

Sonderlohnausgleichskasse
Für Unternehmen mit Sonderlohnausgleichskasse (CIGS) besteht weiterhin die Möglichkeit, die CIGS für Gründe gemäß Ministerialerlass Nr. 94033/2016 (z. B. Unternehmenskrise) in Anspruch zu nehmen, nachdem die gewerkschaftlichen Verfahren durchgeführt worden sind.
Übergangsweise finden hinsichtlich der Durchführung der gemeinsamen Überprüfung und der Einreichung der entsprechenden Anträge auf Zulassung zu einer außerordentlichen Lohnausgleichsbehandlung die Artikel 24 und 25 des Gesetzesdekrets Nr. 148 vom 14. September 2015, die auf Verfahrensfristen beschränkt sind, keine Anwendung.

Sonderlohnausgleichskasse und Lohnausgleichskasse
Unternehmen, die am 23. Februar 2020 Leistungen aus der Sonderlohnausgleichskasse beziehen, können (gemäß Artikel 19) einen Antrag auf die Bewilligung von Leistungen aus der ordentlichen Lohnausgleichskasse für einen Zeitraum von nicht mehr als neun Wochen beantragen. Bei der Gewährung des ordentlichen Lohnausgleichs wird der bereits bewilligte außerordentliche Lohnausgleich ausgesetzt und durch Ersteren ersetzt und kann auch dieselben Arbeitnehmer betreffen, die Empfänger von außerordentlichen Lohnausgleichszahlungen zur vollen Deckung der Arbeitszeit sind.
Die Bewilligung der Leistungen aus der ordentlichen Lohnausgleichskasse unterliegt der Aussetzung der Wirkungen der zuvor genehmigten Leistungen aus der außerordentlichen Lohnausgleichskasse und der entsprechende Zeitraum für die Leistungen aus der ordentlichen Lohnausgleichskasse nach Art. 19 wird auf die in Art. 4, Absätze 1 und 2, und Art. 12 des Gesetzesdekrets Nr. 148/2015 vorgesehenen Grenzen nicht angerechnet, noch findet die für die Zusatzbeiträge vorgesehene Regelung für den Zeitraum der bewilligten Leistungen aus der ordentlichen Lohnausgleichskasse Anwendung.

Bewilligter Solidaritätsscheck und gewöhnlicher Scheck
Arbeitgeber, die im außerordentlichen Integrationsfonds (FIS) eingeschrieben sind, für die am 23. Februar 2020 ein Solidaritätsscheck bewilligt wurde, können einen Antrag auf Bewilligung eines gewöhnlichen Schecks nach dem vorgenannten Artikel 19 für einen Zeitraum von höchstens neun Wochen stellen. Bei der Gewährung des ordentlichen Lohnausgleichs wird der bereits bewilligte Solidaritätsscheck ausgesetzt und durch Ersteren ersetzt und kann auch dieselben Arbeitnehmer betreffen, die Empfänger des Solidaritätsschecks zur vollen Deckung der Arbeitszeit sind.Die Zeiträume, in denen beide Leistungen koexistieren, werden wegen der in Artikel 4 Absätze 1 und 2 sowie 29 Absatz 3 des Gesetzesdekrets Nr. 148/2015 vorgesehenen Fristen nicht angerechnet, noch findet die für die Zusatzbeiträge vorgesehene Regelung für den Zeitraum der Bewilligung des gewöhnlichen Schecks Anwendung.
Alternative bilaterale Solidaritätsfonds (z. B. im Bereich Handwerk, Leiharbeit)
Der gewöhnliche Scheck aus den Fonds wird über das gleiche Verfahren gewährt, wie es in Artikel 19 des Gesetzesdekrets Nr. 18/2020 festgelegt ist.

Sonderlohnausgleichskasse
Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten ohne Gewerkschaftsabkommen und Unternehmen mit mehr als 5 Beschäftigten mit Gewerkschaftsabkommen, das auch telematisch abgeschlossen werden kann, für die der Schutz durch die derzeitigen Bestimmungen über die Aussetzung oder Verkürzung der Arbeitszeit bei weiterbestehender Arbeitsbeziehung nicht gilt, können für einen Zeitraum von höchstens 9 Wochen, ab dem 23. Februar 2020 und beschränkt auf Arbeitnehmer, zu denen eine Arbeitsbeziehung bereits bestand, von den Regionen und Autonomen Provinzen nach der Aussetzung der Erwerbstätigkeit infolge des epidemiologischen Notstands durch COVID-19 Leistungen aus der Sonderlohnausgleichskasse in Form einer direkten Auszahlung der Leistung durch das INPS erhalten. Die Arbeitnehmer haben Anspruch auf eine fiktive Beitragsgutschrift und unterliegen nicht der Anforderung, 90 Tage beschäftigt gewesen zu sein, noch kommt der Zusatzbeitrag für den Zeitraum der gewährten Leistungen aus der Sonderlohnausgleichskasse zur Anwendung.

Welche Alternativen zum Smart Working, zur Beurlaubung oder zu Maßnahmen der sozialen Abfederung können den Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt werden?

Neben der Möglichkeit, den Arbeitnehmern Formen der Arbeitszeitflexibilisierung oder vorübergehende Änderungen der Arbeitszeitgestaltung zu gewähren, die auf die Dauer des Notstands begrenzt sind, wurden mit dem Gesetzesdekret Nr. 18/2020 die sogenannte Urlaube und Freistellungen von der Arbeit aufgrund der Schließung von Bildungseinrichtungen eingeführt:

Bezahlter Sonderurlaube
Es handelt sich hierbei um insgesamt 15 Tage Sonderurlaub bei Anwesenheit von Kindern bis zu einem Alter von 12 Jahren (ohne Altersgrenze bei Kindern mit Behinderungen), für die eine Zulage von 50 % des Gehalts gezahlt wird.  Dabei darf kein anderes Elternteil oder Nichtarbeitnehmer zum Haushalt gehören, der im Falle der Aussetzung oder Beendigung der Erwerbstätigkeit von Instrumenten für Einkommensbeihilfen profitiert. 

Freistellungen nach dem Gesetz 104/92
Momentan wurden die 3 bezahlten Tagesfreistellungen im Monat verlängert. Im Einzelnen wurde die Anzahl der Tage der bezahlten Freistellung, die durch fiktive Beitragsgutschriften gemäß Artikel 33 Absatz 3 des Gesetzes Nr. 104 vom 5. Februar 1992 abgedeckt sind, um weitere zwölf Tage verlängert, die in den Monaten März und April 2020 genutzt werden können.

Welche wirtschaftliche Leistung sollte dem Arbeitnehmer, der eine Zeit unter Beobachtung steht, anerkannt werden?

Einerseits ist die Zeit, die infolge von Covid-2019 in Quarantäne mit aktiver Überwachung oder in ständigem treuhändischen Hausarrest mit aktiver Überwachung verbracht wurde, mit dem Fehlen wegen Krankheit gleichzustellen, andererseits kann sie der Frist für die Beibehaltung des Arbeitsplatzes nicht angerechnet werden.
Abweichend von den geltenden Bestimmungen werden die Kosten des Arbeitgebers, der bei der Sozialversicherungsanstalt einen Antrag stellt, bis zu einer Ausgabenobergrenze von 130 Millionen Euro für das Jahr 2020 vom Staat getragen. Sobald diese Ausgabenobergrenze auch perspektivisch erreicht ist, werden selbige Sozialversicherungsträger keine weiteren Anträge mehr berücksichtigen.

Bescheinigung
Der behandelnde Arzt stellt für die genannten Zeiträume Krankheitsatteste mit den Eckdaten der Maßnahme, die zur Quarantäne geführt hat, aus.
Für die Feststellung der durch COVID-19 ausgelösten Krankheit wird das Attest auf die übliche telematische Weise erstellt.
Die vor dem Inkrafttreten des entsprechenden Dekrets übermittelten Atteste werden für gültig befunden.

Wenn sich ein Angestellter im Unternehmen mit dem Coronavirus infiziert, handelt es sich dann um eine Erkrankung oder einen Arbeitsunfall?

Bei bestätigten Fällen der Coronavirusinfektionen (SARS- CoV-2) am Arbeitsplatz stellt der Arzt die übliche Unfallbescheinigung aus und sendet sie telematisch an das INAIL. Die Leistungen des INAIL werden auch für die Zeit der Quarantäne oder des treuhändischen häuslichen Aufenthalts der erkrankten Person mit der daraus resultierenden Abwesenheit vom Arbeitsplatz gewährt. Die vorgenannten Erkrankungsumstände lasten auf der Versicherung und finden bei der Ermittlung der Schwankung des Durchschnittswerts der Entwicklung der Arbeitsunfälle gemäß Artikel 19 ff. des interministeriellen Erlasses vom 27. Februar 2019 keine Berücksichtigung.

Für weitere Informationen und Unterstützung können Sie sich an die Bereich Human Ressources - Arbeitsbeziehungen und Arbeit der Confindustria Emilia wenden. Über den obigen Link finden Sie die direkten Ansprechpartner für alle Mitarbeiter des Bereichs.

BEREICH UNTERNEHMENSFINANZEN

Wer darf Darlehen und Leasingverträge aussetzen?

Auf der Grundlage des Gesetzesdekrets ist dies für Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen bis zum 30. September vorgesehen. Unternehmen müssen eine Selbstbescheinigung mit den Gründen für den Antrag auf Aufschub (z. B. Umsatzrückgang, Auftragsrückgang, mangelnde Liquidität) einreichen. Das Unternehmen muss bis zum Zeitpunkt der Antragsstellung als geschäftsfähig eingestuft sein.

Für weitere Informationen und Unterstützung wenden Sie sich bitte direkt an Stefano Guidotti s.guidotti@confindustriaemilia.it

BEREICH STEUERN UND WIRTSCHAFTSRECHT

Werden Steuerpflichten und -zahlungen aufgrund des Coronavirus-Notstands ausgesetzt?

Infolge der in Form des Gesetzesdekrets, dem sogenannten „Decreto Cura Italia“, von der Regierung verabschiedeten Maßnahmen, hat die Agentur für Einnahmen erste Klarstellungen bezüglich der Aussetzung der Steuer- und Beitragszahlungen nach dem epidemiologischen Notstand durch COVID-19 vorgenommen. Insbesondere wird die durch Artikel 60 des Gesetzesdekrets Nr. 18/2020 vorgesehene kurzzeitige Verlängerung bis zum 20. März 2020 bestätigt, die für alle am 16. März 2020 fälligen Zahlungen gilt, die von der Allgemeinheit der Steuerzahler gegenüber der öffentlichen Verwaltungen aus jedwedem Grund geschuldet sind. Das Dokument zur Praxisanwendung enthält auch Erläuterungen zur Aussetzung der Zahlung von Steuern und Beiträgen für Wirtschaftsunternehmen, die in den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Sektoren tätig sind, wobei die ATECO-Kodes als Richtschnur für wirtschaftliche Tätigkeiten angegeben werden, die in Artikel 8 Absatz 1 des Gesetzesdekrets Nr. 9/2020 und Artikel 61 Absatz 2 Buchstaben a) bis q) des Gesetzesdekrets Nr. 18/2020 genannt werden.
Alle Einzelheiten und Kommentare zur Resolution finden Sie im Rundschreiben des Bereichs Steuern und Wirtschaftsrecht über folgenden Link https://www.confindustriaemilia.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/91880

Gibt es Steuererleichterungen für diejenigen, die am Arbeitsplatz Desinfektionsmaßnahmen gegen Covid-19 durchführen?

Um die Ansteckung mit dem COVID-19-Virus einzudämmen, sieht Art. 64 des Gesetzesdekrets Nr. 18 vom 17. März 2020 die Einführung einer Steuergutschrift für alle Personen vor, die eine unternehmerische, künstlerische oder berufliche Tätigkeit ausüben, und zwar in Höhe von 50 % der Kosten für die Desinfektion der Umgebung und der Arbeitsmittel. Diese Gutschrift wird bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro pro Empfänger gewährt und betrifft die während des Steuerzeitraums 2020 entstandenen und dokumentierten Kosten. Die Ausgabenobergrenze für die Maßnahme beträgt 50 Millionen Euro für das Jahr 2020. Die Durchführungsbestimmungen werden in einem Dekret des Ministers für Wirtschaftsentwicklung im Einvernehmen mit dem Minister für Wirtschaft und Finanzen festgelegt, das innerhalb von 30 Tagen nach Inkrafttreten des betreffenden Gesetzesdekrets erlassen werden muss. Art. 64 des Gesetzesdekrets Nr. 18 vom 17. März 2020 sieht zur Eindämmung der Ansteckung mit dem COVID-19-Virus die Einführung eines Steuerguthabens zugunsten aller Personen vor, die eine unternehmerische, künstlerische oder berufliche Tätigkeit ausüben, und zwar in Höhe von 50 % der Kosten für die Desinfektion der Umgebung und der Arbeitsmittel. Diese Gutschrift wird bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro pro Empfänger gewährt und betrifft die während des Steuerzeitraums 2020 entstandenen und dokumentierten Kosten. Die Ausgabenobergrenze für die Maßnahme beträgt 50 Millionen Euro für das Jahr 2020. Die Durchführungsbestimmungen werden in einem Dekret des Ministers für Wirtschaftsentwicklung im Einvernehmen mit dem Minister für Wirtschaft und Finanzen festgelegt, das innerhalb von 30 Tagen nach Inkrafttreten des betreffenden Gesetzesdekrets erlassen wird.

Wer erhält den 100-Euro-Bonus?

Artikel 63 des Gesetzes Nr. 18 vom 17. März 2020 sieht eine Geldprämie von 100 Euro zugunsten von Arbeitnehmern im öffentlichen und privaten Bereich vor, die im Vorjahr ein Arbeitnehmereinkommen von höchstens 40.000 Euro erhalten haben und die im März 2020 an ihrem Arbeitsplatz arbeiten.
Der Bonus wird nicht auf das Gesamteinkommen angerechnet, das der IRPEF (Steuer auf das Einkommen von natürlichen Personen) unterliegt, und wird mit den am eigenen Arbeitsplatz geleisteten Arbeitstagen ausgeglichen. Daraus folgt, dass um in dessen Genuss zu kommen, die Tage, an denen die Arbeit in Form von „Home Office“ oder „Smart Working“ geleistet wurden, nicht berücksichtigt werden sollten.
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer den Bonus ab der Vergütung für den Monat April automatisch anzuerkennen, und zwar in jedem Fall innerhalb der für die Ausgleichsverrechnung vorgesehenen Fristen.
Die Vorschrift besagt, dass der von den Steuersubstituten vorausgezahlte Betrag über die horizontale Ausgleichsregelung gemäß Artikel 17 des Gesetzesdekrets Nr. 241 von 1997 zurückgefordert wird.
Selbst wenn der ausdrückliche Hinweis auf die gesetzliche Bestimmung fehlt, wird angesichts der Art der Prämie davon ausgegangen, dass die gleichen Bestimmungen, die für die so genannte „80-Euro-Prämie“ vorgesehen sind, auch auf den Mechanismus zur Rückforderung des Vorschusses durch den Arbeitgeber angewendet werden können. Daraus sollte also folgen, dass auch diese Gutschriften nicht den Beschränkungen der in Artikel 1 Absatz 53 des Gesetzes Nr. 244 vom 24. Dezember 2007 und in Artikel 34 des Gesetzes Nr. 388 vom 23. Dezember 2000 vorgesehenen Verrechnungen für Steuergutschriften unterliegen.
Wie von der Agentur für Einnahmen im Beschluss Nr. 110/E vom 31. Dezember 2019 erläutert, unterliegt die Rückforderung zum Ausgleich der von den Steuersubstituten aufgelaufenen Guthaben ebenfalls nicht der Verpflichtung zur vorherigen Vorlage der Erklärung, aus der das Guthaben hervorgeht, die durch Artikel 3 Absatz 1 der Gesetzesverordnung Nr. 124 vom 26. Oktober 2019 eingeführt wurde (sogenannte Steuerdekret in Verbindung mit dem Haushalt 2020).

Für weitere Informationen und Unterstützung können Sie sich an den Bereich Steuern und Wirtschaft der Confindustria Emilia wenden. Über den obigen Link finden Sie die direkten Ansprechpartner der Mitarbeiter.

ABTEILUNG INTERNATIONALISIERUNG

Kann ich weiterhin aus China importieren?

Es gibt keine Beschränkungen für den Handel mit Produkten aus und nach China.

Kann ich an einer Messe in einem europäischen Land teilnehmen?

Es is tratsam, auf der Website viaggiaresicuri.it zu prüfen, ob in dem Land, in dem die Messe stattfindet, Einreisebeschränkungen bestehen, und sich mit dem Messeleitung in Verbindung zu setzen, um etwaige besondere Teilnahmebedingungen zu erfragen.

Kann ich meine Produkte weiterhin exportieren?

Es gibt keine Exportbeschränkungen, außer für bestimmte Produkte, deren Verkauf außerhalb der nationalen Grenzen ohne besondere Genehmigung verboten ist. Bei diesen Produkten handelt es sich um Schutzmasken, invasive und nicht-invasive Beatmungsgeräte, Schutzhandschuhe und -kleidung, Schutzbrillen, Augenblenden und Schutzschirme.

Ist der Warenverkehr blockiert?

Zurzeit gibt es keine Blockierungen des Warenverkehrs. Einige Länder ergreifen jedoch Maßnahmen, die den Flugverkehr und die Ein- und Durchfahrt von Fahrzeugen und deren Fahrern einschränken, und diese Maßnahmen verlangsamen den Warenverkehr.

Kann ich Masken und andere Schutzausrüstungen aus dem Ausland kaufen?

Ja. Das für den Import von Masken einzuhaltende Verfahren der Zollabfertigung muss die Bestimmungen des Rundschreibens  des Gesundheitsministeriums Nr. 8506 vom 12. März 2020 berücksichtigen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass gemäß Art. 6 des Dekrets Nr. 18 vom 17. März 2020 bis zum Ende des Ausnahmezustands der Leiter der Abteilung für Katastrophenschutz die Beschlagnahmung von medizinischen und medizinisch-chirurgischen Einrichtungen in öffentlicher und privater Hand sowie von beweglichem Vermögen jeder Art anordnen kann, die zur Bewältigung des oben genannten Gesundheitsnotstands erforderlich sind. Es ist eine Befreiung von den Zollgebühren vorgesehen, wenn medizinische Geräte gekauft werden, um gespendet zu werden.

Welche Maßnahmen zur Unterstützung der Internationalisierung sind auf institutioneller Ebene ergriffen worden?

- Maßnahmen der Ministerien: Die Agentur für Außenhandel (ICE) bietet Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern einige kostenlose Dienstleistungen und ermöglicht die kostenlose Teilnahme an einer der Messen des Förderprogramms. Sollten Messen, die von Interesse sind, nicht auf der Liste angeführt sein, bitte wir Sie uns diese anzugeben.- Maßnahmen des Kreditinstituts CDP: SACE hat die Obergrenze für ihre ausländischen Kreditversicherungsgeschäfte erhöht und berechnet keine Bearbeitungsgebühren für die Beurteilung ausländischer Verhandlungspartner. SIMEST wird außerdem einen nicht rückzahlbaren Anteil zu seinen zinsgünstigen Darlehen hinzufügen. Wir werden weitere Einzelheiten bekannt geben, sobald sie verfügbar sind. SIMEST gewährt auch für Lieferungen ins Ausland mit Zahlungsaufschub von mehr als 24 Monaten einen Exportbeitrag, der es ermöglicht, die Kosten für den Zahlungsaufschub zu senken. Weitere Informationen finden Sie über diesen Link. - Regionale Maßnahmen: Die Region Emilia Romagna hat die Verfahren für den Zugang zu den bereits 2019 gewährten Zuschüssen für messeähnliche Veranstaltungen, die 2020 umgesetzt werden sollen, stark vereinfacht.

Ich habe Exportschwierigkeiten aufgrund von Maßnahmen ausländischer Regierungen. Wie kann ich mich dagegen wehren?

In Zusammenarbeit mit der Confindustria und dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit erfassen wir alle Problematiken, die derzeit auftreten. Um rechtzeitig aktiv zu werden, bitten wir Sie, dieses Formular auzufüllen.

Ich habe durch die Absage einer Messe einen finanziellen Verlust erlitten. Was kann ich tun?

Wir erfassen mögliche Schäden, ausschließlich in Form von direkten Kosten, die Unternehmen dadurch entstehen, an bereits geplanten Messen nicht teilnehmen zu können. Damit wir auch in dieser Hinsicht rechtzeitig Anfragen an die Regierung stellen können, bitten wir Sie, das vorbereitete Formular auszufüllen.

Für weitere Informationen und Unterstützung können Sie sich an den Bereich Internationalisierung der Confindustria Emilia wenden. Über den obigen Link finden Sie die direkten Ansprechpartner der Mitarbeiter.