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FARE INSIEME - Ep. 63 - USCO, globaler Leader für Produktion und Vertrieb von Komponenten für Baumaschinen

"Der Schlüssel zum Erfolg? Weitblick und Reaktion"

23/06/2022

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Eine konstante Aufmerksamkeit auf den Kunden und die Märkte, um sie zu erfassen und ihre Entwicklung und Bedürfnisse vorauszusehen. Und so  gelangen heute die Produkte und Dienstleistungen des modenesischen Kolosses in 174 Länder der Welt. Dieser Koloss zählt 15 Produktionswerke und 58 Vertriebspunkte, in denen mehr als 1800 Angestellte für einen Umsatz von 740 Millionen arbeiten. Für FARE INSIEME: Giampaolo Colletti interviewt Massimo Galassini, Gründer und Präsident von USCO

di Giampaolo Colletti
@gpcolletti

Photocredit: Giacomo Maestri e Francesca Aufiero

Die echten Talente tauchen vor allem in den schwierigen Momenten auf, wenn man kaltes Blut behalten und schnell überlegen muss. Auch weil Talente wissen, dass aus Krisen, auch den schwersten, ungeahnte Lösungen hervorgehen können. Man kann es Resilienz, Gegenständlichkeit und vielleicht auch Gewissenslosigkeit nennen. Schließlich kommt immer eine Antwort. Die Geschichte, die wir gleich erzählen werden, besitzt all dies. Eine in das System eingebaute Intuition, ein exponentielles weltweites Wachstum, ein von der internationalen Finanzkrise diktiertes Umdenken und in Chancen umgewandelte Schwierigkeiten. Doch um diese emilianische Unternehmensgeschichte besser zu erklären, müssen wir einen zeitlichen Schritt zurück und viele Schritte in die Zukunft machen. Sogar Tausende von Kilometern. Um genau zu sein, fast achttausend, so viele wie zwischen der Emilia Romagna und des südlichen Koreas und China liegen. Aus den östlichen Märkten kommt nämlich die Antwort auf die mit der Abwertung der asiatischen Währungen verbundene Branchenkrise. Es war das Jahr 2003 und es galt, schnelle und gewagte Entscheidungen zu treffen. So hat Massimo Galassini, Gründer und Präsident von USCO, dem modenesischen Koloss in der Produktion von Ersatzteilen für Maschinen, keine Zeit verloren. Auf einer Serviette eines kleinen koreanischen Restaurants in Seoul hat er eine neue Strategie niedergeschrieben und somit aus dem Nichts etwas Neues erfunden und zwar eine neue Ordnung der Lieferkette, die danach in kurzer Zeit die Regeln des Weltmarktes neu geschrieben hat. Ja, die Welt. Manche sind geborene Globetrotter aus Berufung. Denn während sie in ihrer eigenen Gemeinschaft verankert sind, umarmen sie gleichzeitig die fünf Kontinente, die so klein wie eine Orange werden. "Wir haben immer in den weltweiten Vertrieb investiert, um unseren Kunden nahe zu sein und deswegen sind wir international", behauptet Galassini.

Modena ruft die Welt. 1989 wurde USCO (Acronym von Unione Spares COmpany) gegründet, um im Bereich des spezialiserten Handels von Ersatzteilen für Baumaschinen tätig zu sein. Im Laufe der nächsten dreißig Jahren wurde das Unternehmen zum Großteil ein Vertriebshandel ihrer Produkte und Führer in der Herstellung von Komponenten für Baumaschinen. 
Aber die Internationalität hat dieses territoriale, fast identitätsähnliche Wachstum nie ausgeschlossen. Weil USCO durch und durch modenesisch ist", unterstreicht Galassini. Heute hat der Hauptsitz eine Gesamtoberfläche von etwa dreiundsiebzigtausend Quadratmetern, davon dreißigtausend überdeckt und umfasst auch das europäische Hauptdepot von Ersatzteilen für Baumaschinen. 
Hier werden, dank der Forschungs- und Entwicklungsabteilung und des technischen Ausbaus, Strategien und Richtlinien für die Herstellung von neuen Produkten ausgearbeitet, Kataloge - auch online - verfasst und die Phase der Qualitätskontrolle durchgeführt.  
Das Lagersortiment besteht aus über 59 Tausend Kodierungen.
Es ist das Nervenzentrum für Logistik und Vertrieb für Europa und Nordafrika. 
Aus Modena in die ganze Welt: Gerade aus diesem Lager werden täglich 200 Sendungen an Kunden aus über 120 Ländern verschickt. 

Es ist das Team, das gewinnt. Der erfolgreiche Schlüssel zum Wachstum?  Galassini hat keine Zweifel: Man muss solide und echte Beziehungen zu allen Beteiligten aufbauen und verfestigen, angefangen bei den Kunden. Innerhalb von fünfundzwanzig Jahren hat Galassini (ein Unternehmer, der vor kurzem auch die Auszeichnung EY als Manager des Jahres 2021 in der Kategorie Manufacturing & Automotive erhalten hat), es vollbracht, ein lokales Unternehmen in eine globale Gruppe mit Produktionsstätten in Italien, England, Spanien, Südkorea und China sowie Vertriebseinrichtungen mit eigenen Tochtergesellschaften in fünf Kontinenten zu verwandeln. "Mit einundzwanzig Jahren habe ich angefangen, in diesem Bereich als Handelsvertreter in Afrika, im mittleren und im fernen Osten zu arbeiten. Damals war es nicht einfach im Ausland zu reisen, doch war die Leidenschaft groß und ist dann zur unternemehrischen Initiative mit zwei anderen Geschäftspartnern geworden. Von 1989 bis 2003 behielt das Unternehmen einen rein italienischen Umfang, aber in den folgenden Jahren haben wir allmählich angefangen, im Ausland in die Produktion und den Vertrieb zu investieren und es dennoch vermieden, Kolonisierungsstrategien ausländischer Firmen zu unterstehen. 

Im Gegenteil. Wir haben Gewohnheiten und Kulturen respektiert und sind auf Zehenspitzen und offenen Ohren eingetreten. In diesem Sinn ist es wichtig, Manager mit Schlüsselkompetenzen im Team zu haben. Also Profis mit der Eigenschaft, auf Personen eingehen zu können. Noch heute sind Vertrauen und Eigenständigkeit die Grundlage der Beziehungen mit unseren Geschäftsführern in der ganzen Welt", erzählt Galassini. Heute zählt die Gruppe 15 Produktionsstätten und 58 Vertriebszentren, in denen über 1800 Angestellte arbeiten, von denen 400 in Italien. Die Produkte und Dienstleistungen decken 174 Länder weltweit und erwirtschaften einen konsolidierten Umsatz von 740 Millionen Euro und ein Ebitda von mehr als 100 Millionen Euro. "Der beste Moment? Das große Fest im Jahr 2014 für das 25. Lebensjahr des Unternehmens zusammen mit allen Angestellten, Kunden und Lieferpartnern. Damals war meine Mutter 92 Jahre alt und für mich und meinen Bruder war es ein bewegter und befriedigender Moment", erinnert sich Galassini. Für ihn ist die Arbeitsgemeinschaft eine große Familie und die Teamarbeit hat immer Erfolg. "Hier geht es den Leuten gut und wir haben eine sehr niedrige Ablösungsquote. Ich glaube nicht an den Unternehmer als one man show: Nur die Zusammenarbeit hat Erfolg", unterstreicht Galassini. "Weil man alleine nicht weit kommt und auch Italien als Land dieses Prinzip immer vor Augen haben sollte".

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